PRESSESTIMMEN zu ”Kapitalismus und Hautkrankheiten”

Der Spiegel, Claudia Voigt, 19.Mai 2014:
«Umstandslose Schilderungen, die sich so lesen, wie das Leben wirklich sein könnte.(...)Und wenn Ramadan in den Danksagungen ihres neuen Romans die sehr lässige amerikanische Autorin und „Girls“ Erfinderin Lena Dunham erwähnt, ahnt man, dass sich hinter der unkompliziert wirkenden Aufrichtigkeit ihres Schreibens eine stilbildende Haltung verbirgt. Ganz nebenbei hat sie mit „Kapitalismus und Hautkrankheiten“ den besten Titel eines Romans in diesem Frühjahr geliefert.»

Sächsische Zeitung, Karin Grossmann, 31.Mai 2014:
«Filmtauglich mit wechselnden Perspektiven, pointierten Dialogen und einem klar strukturierten Figurenemsemble. ... Die Autorin porträtiert eine Gesellschaft, die sich selbst zerstört in ihrer Heuchelei und Egomanie. ..., eine bittere, ironisch eingefärbte Bestandsaufnahme. »

Hamburger Abendblatt, Birgit Reuther, 23.April 2014:
«In dem neuen Roman geht es um eine gesellschaftliche und familiäre Tragödie. Jasmin Ramadan schildert Chaos und Tristesse, Abgründe und (Überlebens-)Strategien mit einer beiläufigen Wucht, die fasziniert. Die Autorin erzeugt konstant eine irrlichternde Spannung. ... Ramadans vielschichtig angelegte Geschichte erzählt von finanziellen und emotionalen Abhängigkeiten sowie von den Gefühlslagen der Generationen. ... All dies beschreibt die Autorin in Sätzen, die passgenau in die Seele fallen wie ein Fahrstuhl in den Schacht. Ramadans Buch hat einen direkten, ja coolen Sound.»

Missy Magazin, Katrin Rönicke, Juni/Juli/August 2014
«Ramadan schafft eine Geschichte, die sich entlang der Tragik erfüllter und unerfüllter Begehren entfaltet, dabei aber nie melodramatisch ist, sondern seltsam frisch erzählt. ... Eine komische und manchmal bedrückende Parabel auf die moderne Darstellungsgesellschaft.»

Petra, Juni 2014:
«Lässiges, rasantes Porträt einer coolen Frau auf dem Weg zu sich selbst.»

Frankenpost, Ralf Sziegoleit, 31.Mai 2014:
«Satirischer Witz und ein scharfer Blick auf die Lebensumstände der Partygesellschaft zeichnen den Roman aus.»

Büchermagazin, Kerstin Kristahl, Juni / Juli 2014:
«Eine scharfsinnige Spiegelung der Gesellschaft, die ebenso rasant und unverblümt ist wie die Protagonistin Teresa Kugler.»

Karoline Laarmann (WDR), deepread.wordpress.com, 14. Mai 2014:
«Auch in diesem Roman sind wieder ein paar großartig durchgeknallte Szenen, Dialoge und Charakterstudien vereint, von denen sich andere Prosaisten eine Schwarte abschneiden könnten. Ich liebe Ramadans Kompromisslosigkeit, Rotzigkeit, Wahnsinnigkeit. ... – diese Frau mit dem “Mir-doch-scheißegal”-Blick darf alles! Weil sie das hat, was ich bei anderen deutschen Gegenwartsautoren manchmal so sehnlichst vermisse: einen unverwechselbaren Sound. Und dieser Sound (...) polarisiert, weil er mal übersteuert und disharmonisch klingt, aber er ist pure, rohe Energie und zieht mir jedes Mal wieder die Schuhe aus.»

PRESSESTIMMEN zu ”Soulkitchen”


Junge Welt Franz Dobler
«Selbst ein blinder Analphabet hätte nach drei Seiten bemerkt, daß die Hamburger Autorin Jasmin Ramadan ein unglaubliches Talent ist. Die Befürchtung, sie könnte neben diesem massiven Akin verschwinden, habe ich ab Seite acht vergessen...dass all diese Seiten selbst in den härtesten Tiefgängen mit einer stilsicheren Leichtigkeit geschrieben sind, ohne sich dabei an einen Leser oder an eine etwas lockere Literaturszene ranzuschmusen, das interessiert mich. ...»
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Süddeutsche Zeitung Nina Berendonk
«Das rasante, überaus phantasievolle Erwachsenwerden eines modernen Alexis Sorbas. Ramadans Buch funktioniert auch für sich ganz wunderbar und liefert überdies zu jedem Kapitel ein passendes, manchmal fast philosophisch anmutendes Kochrezept. »

Frankfurter Rundschau, Volker Mazassek
«Ramadans Stärke ist ihr Tonfall, der nah dran ist am Erfahrungshorizont des Daseins. Ihr Zinos ist aus Fleisch und Blut. Und man kann ihn mögen, sehr sogar.»
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Hamburger Abenblatt Maike Schiller
«"Soul Kitchen", das Buch, erzählt eine verrückte Geschichte vom Erwachsenwerden, fabuliert vom Essen, Trinken, Lieben, Leiden und Reisen, von Zinos' kleinkriminellem Bruder Ilias und davon, wie Zinos in die Gastronomie findet. Im Anschluss an jedes Kapitel steht jeweils ein Rezept.
Die Figurenführung des Helden gelingt ihr, auch ihr Tonfall ist leicht, warmherzig und pointiert. Tatsächlich hat, wer "Soul Kitchen" gelesen hat, beim späteren Kinobesuch einen Mehrwert - obwohl beide Arbeiten ganz unabhängig voneinander funktionieren. »

taz, Klaus Irler
«Und damit bekommt Hamburg seinen Auftritt: Bordelle! Reiche Töchter aus Harvestehude! Drogen! Und später, als Zinos nicht mehr in Hamburg, sondern in der Karibik ist, hat er metaphysische Begegnungen im Stil des Magischen Realismus(...)Wenn das Leben übertreibt, legt Zinos eine Prince-Scheibe auf. Das macht "Soul Kitchen" zu einem zuversichtlichen Buch: Das mit dem Leben läuft schon. Zumindest, wenn man ein bisschen Zinos in sich hat.»
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Zitty Berlin
«Jasmin Ramadans Debütroman ist wild-romantisch, sehr komisch und hat Drive.»

WDR Funkhaus Europa Ulrich Noller
«Mit blühendem Einfallsreichtum erfindet Jasmin Ramadan für "ihren" Zinos jede Menge Abenteuer und Irrungen und Wirrungen. Und zwar als eigenes und eigenständiges Kunstwerk: Klasse geschrieben, gut geplottet, witzig erzählt, abwechslungsreich gestaltet - und voller Wärme für die gut gemachten, lebendigen Figuren.
Eines ist sicher: Jasmin Ramadan hat Zukunft, sie ist ein echtes Erzähltalent.»
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Titel Magazin
«Ein wunderbares Romandebüt: Ein toller, satt-unterhaltsamer globaler Coming-of age-Trip.»

Hamburger Morgenpost Stephanie Lamprecht
«"Soul Kitchen" ist ein Roman, der ziemlich gut für sich alleine stehen kann... Ein witziger, intelligenter, sexy "erster Teil" mit einer Hauptfigur zum Verlieben.»

Deutsche Presseagentur
«Der Roman sei "das fehlende Puzzlestück" zu seinem gleichnamigen Film beschreibt Regisseur Fatih Akin das "Buch vor dem Film". Glücklicherweise ist der Roman mehr als das. Die Geschichte von Ramadan funktioniert sogar ohne das preisgekrönte Werk von Akin.
In vielen Szenen ensteht eine dichte, persönliche Atmosphäre. Ungebremst ist die oftmals gegensätzliche Ideenwelt: So gibt es nicht nur den "good Koch", sondern auch den "bad Koch". Auf dem abgelegenen griechischen Eiland M. reist Zinos in seine Vergangenheit, auf der karibischen Insel Adios trampt er auf einem surrealistischem Trip der Zukunft entgegen.
Ramadan verwebt die Realität gekonnt mit den Fiktionen aus Film und Buch. So ist Akin bei ihr auch eine Romanfigur: "Der Typ rauchte hektisch und hatte einen Haufen Blätter auf dem Tisch verteilt", beschreibt sie ihn. Der türkischstämmige Hamburger hat offenbar nicht nur ein Händchen dafür Schauspieltalente zu entdecken, sondern auch Schriftstellerinnen.»

WDR Eins Live Jan Drees
«"Soul Kitchen" ist eine Reise ans Ende der Liebe, der Jugend - und der Welt, ein Reiseroman, eine Kiezkomödie, ein Rezeptbuch - Also: Eine ganze Welt.»
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Falter (Wien) Sebastian Fasthuber
«Mit einer harten Deadline von zehn Monaten hat sie ein beachtliches Buch hingerotzt, das durch sein Tempo und ein Knäuel an irrwitzigen Geschichten besticht. Über weite Strecken funktioniert „Soul Kitchen“ als eine Art norddeutsche Variante von Irvine Welshs Night-Life-Literatur sehr gut. Hier ist eine geborene Geschichtenerzählerin mit ziemlich großer Klappe am Werk.»

FM4/ORF Zita Bereuter
«Jasmin Ramadan muss recht schnell geschrieben haben – was sich äußerst positiv in ihrem Stil widerspiegelt. Langes Drumherumerzählen ist ihre Sache nicht. Während in anderen Debüts die Protagonisten erst ewig eine Zigarette aus der Schachtel fummeln, ist diese bei Jasmin Ramadan schon längst wieder ausgedrückt.»

DER BREMER
«Buch des Montas!» November 2009

IN München Eveline Petraschka
«Ramadans herrlich burleske, lebendige Erzählung hebt sich erfreulich vom Dauerboom handwerklich ambitionierter, aber seelenloser Debüts ab.»

Badische Zeitung Pascal Cames
«Zinos coming of age ist eine unterhaltsame und saftige Story, mitten aus dem Leben. Die Milieu-Schilderungen sind gelungen. Das ist Hamburg wie es leibt, lebt, feiert, kifft und spricht. Jasmin Ramadan macht alles richtig, sie findet die richtigen Worte und Spielorte, lässt coole Leute coole Musik hören, schüttelt tolle Rezepte aus dem Ärmel.»

MDR Sputnik Lydia Herms
«Nennt es Oddyssee, nennt es Road-Movie, nennt es Lebenslauf - alles passt! Es ist ein ziemlich verrücktes und buntes Buch, irre lustig und viel zu schnell zu Ende.»
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Wissen.de Susanne Dreisbach -> Mensch Media
«Dank ihrer lebhaften Phantasie ist es ihr gelungen, einen unterhaltsamen und schwungvollen Coming-Of-Age-Roman zu schreiben.»
Interview lesen...

radio eins rbb Favorit Drucksache Boris Kullick 18.12.09
"Ich habe dieses humorvolle und gleichzeitig berührende Buch sehr gern gelesen"

hartliebs.at Barbara Kadletz
«Soul Kitchen liest sich in einem rasanten Tempo, zeigt viel Mitgefühl für seine einsamen ProtagonistInnen und bleibt trotzdem immer humorvoll. "Schnörkellos, leidenschaftlich, humorvoll, kompromisslos, mit einer großen Portion Optimismus und viel Soul", so wurde Fatih Akins Film beschrieben, die gleichen Worte gelten auch für das großartige Buch von Jasmin Ramadan.»


Zitty Berlin 22.Oktober 2009
Hamburger Morgenpost 22.Oktober 2009
Junge Welt 14. Oktober 2009
Titel Magazin 5. Oktober 2009
WDR Funkhaus Europa 16. September 2009
DPA 25. September 2009
Hamburger Abendblatt 17. September 2009
WDR Eins Live Magazin, 22.11.09
IN, München, Nr.24, 2009
radio eins rbb Favorit Drucksache, 18.12.09
Süddeutsche Zeitung, 16.12.2009
Badische Zeitung, 23.12.2009
Taz, 05.10.2010
FM4/ORF, 20.1.2010
Falter (Wien) 13.1.2010
Romanfabrik Frankfurt

PRESSESTIMMEN zu ”Das Schwein unter den Fischen”


Hamburger Abendblatt
 Maike Schiller
«Es ist die witzige und dabei immer warmherzige Schilderung ihres skurrilen Personals, die Ramadans Roman so lesenswert macht. Schon in "Soul Kitchen" bewies die Autorin anarchischen Humor, sie lässt ihre Figuren treiben, manchmal aus der Bahn fliegen. Wobei die Coming-of-Age-Story eines Teenagers, der (…) schließlich seinen eigenen Weg abseits aller Durchgeknalltheiten finden muss, gar nicht so entscheidend ist. Das sind vielmehr die schrägen Episoden aus Stines "Identifikationsschlamassel" und die prägnante Hauptfigur selbst, die Jasmin Ramadan lakonisch durch ihr verkorkstes Leben lotst - ohne die Figuren darin je zu verraten.»

Tagesspiegel
Ulf Lippitz
«Selten klang Hingabe zum rohen Fleisch zärtlicher.»

Taz
Klaus Irler
«Das Magische scheint bei Jasmin Ramadan die logische Konsequenz des Skurrilen zu sein.»

BR on3
Andrea Wieczorek
«Das Buch ist der Selbstfindungstrip einer klassischen Außenseiterin. Stine ist kein pseudo-hippes Mädchen, das ihren Weg in hedonistischen Drogen-Exzessen sucht – Kiffen findet sie langweilig, Model-Scouts uninteressant, den Schwarm des Jahrgangs bescheuert. "Das Schwein unter den Fischen" kommt als Coming-of-Age Roman erfrischenderweise ohne alternative Subkultur aus, die sonst immer als erleuchtender Ausweg der Romanhelden zum neuen Selbst führen soll. Stattdessen wächst Stine an ihrer skurrilen Familie und den verdammt interessanten Charakteren aus verschiedensten Milieus, die ihr auf dem Weg dahin begegnen.»

Cosmopolitan
«Jasmin Ramadans Porträt dieser durchgeknallten Familie ist anrührend und witzig zugleich.»

rbb, Radio Fritz
«Nüchtern, emotionslos und zynisch erzählt Jasmin Ramadan vom Allein- und Anderssein und trifft damit den richtigen Nerv!»

Jolie
Birgit Quärengäßer
«lustig, liebevoll und lebensnah.»

NDR Kultur
«Das Schwein unter den Fischen“ ist eine Mischung aus Tragik und Irrsinn.»

Radio Bremen
Mirjam Steger
«Das Buch ist temporeich geschrieben, und es hat immer eine überraschende Wendung parat.»

Maxi
«In dem Roman wimmelt es von herrlich skurrilen Figuren. Richtig gut.»

Märkische Allgemeine Zeitung
Nadine Pensold
«Um das Figurenkabinett um Stine aufzubauen, nimmt sich die Autorin Jasmin Ramadan reichlich Zeit. Sie überzeichnet auf unterhaltsame Weise, ohne den Leser mit Kuriositäten überzustrapazieren. Die Geschichte der Hamburger Autorin erfrischt durch viel komisches und rührendes Potenzial»

WDR 1 Live
Jan Drees
«Was in der Realität nervt, diese Distanzlosigkeit obskurer Persönlichkeiten, ist in Romanen oft unterhaltsam. So auch hier. Jasmin Ramadan lotst ihre Heldin durch etliche Stromschnellen, lässt sie von einem schwulen Psychiater therapieren, von Gastnonnen aus Indien besuchen, von aufgeblasenen Modelscouts nerven.»

Bücher Magazin
«Die provokante Wort- und Themenwahl wird nicht jedem zusagen, aber durch den lässig-witzigen Tonfall der Ich-Erzählerin wird diese eigentlich tragische Geschichte zu einem herrlich komischen Leseerlebnis. Irgendwie findet jede Figur auf ihre Art ihr persönliches Glück; unglaubwürdig, aber schön!»

Radio Mephisto
Ben Hänchen
«Der Roman ist sehr authentisch, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an.»